
diaphan
(von griech. diaphainesthai)
bedeutet durchscheinend, durchsichtig.
Es ist ein Adjektiv, das transparente oder transluzente Eigenschaften von Materialien beschreibt.
Das Wort wird auch für vergängliche oder ephemere Erscheinungen verwendet.
In der Kunstgeschichte wird das Wort diaphan seit dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts verwendet, um stark durchlichtete, vor allem Kirchenräume, zu beschreiben. Hans Jantzen beschrieb mit diesem Begriff besonders die Charakteristika der gotischen Kathedralen.
diaphan gestaltung versteht durchsichtig als Notwendigkeit bei der Vermittlung und Umsetzung von Ideen, Konzepten und Entwürfen.
Zur Abbildung:
Rosette von William Wailes in der St Matthias Church, in Richmond, England;
Etwa 1865. Architect G. G. Scott
diaphan gestaltung
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